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Immer wieder wird die extreme Überbewertung der Aktien herunter geredet, indem die Fakten ignoriert werden.

Solche Extreme führen - Psychologen kennen das - zu Verdrängung und Rationalisierung. Da man diesen Zustand eigentlich nicht rational erklären kann, er aber nun mal Realität ist, muss man Erklärungen dafür finden, und seien sie noch so haarsträubend. Ich erinnere nur an die "Studie" von Hoppenstedt Research vom 06. Juli 1999, in der das sog. "Dynamische KGV" erfunden wurde (hier der Link dazu). Das nennen Psychologen "kognitive Dissonanz".

Schauen Sie sich diese Grafik an und sehen Sie, WIE überbewertet amerikanische Aktien sind - ganz zu schweigen etwa vom Neuen Markt:

Links unten sehen Sie den Stand nach der Baisse von 1929 - 1932; damals waren Aktien extrem unterbewertet. Heute wird ja sogar bestritten, dass Aktien überbewertet sind, oder nur leicht. Spätestens wenn sie leicht korrigiert hätten, könnten sie nicht weiter fallen. 1932 sind sie viel weiter gefallen als auf ihren "fairen Wert" (wenn es den gibt). Solche Übertreibungen nach unten sind genauso normal wie die nach oben.

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